Forderungsmanagement bedeutet Credit & Collect und hat seinen Ursprung in der anglo-amerikanischen Unternehmenspraxis. Es ist dem Rechnungswesen zugeordnet und inzwischen als praktizierte Unternehmensfunktion etabliert. Hierzu zählt das gesamte Debitorenmanagement (Rechnungsstellung, Zahlfristen, Mahnungen, Reklamationen sowie Gutschriften etc..). Wer eine Leistung, Lieferung oder dergleichen erbringt, gewährt in der Regel einen kurzfristigen Kredit an den Empfänger der Leistung durch Valutafristen und/oder Zahlungsziele. Sinn des Forderungs- oder auch Creditmanagements ist es, Forderungsausfälle so gering wie möglich zu halten, die eigene Liquidität zu wahren.

Zahlungsausfälle zu vermindern durch vorgeschaltete Bonitäts- und Wirtschaftsauskünfte sind inzwischen ein Muss im Forderungsmanagement. Ein stringentes Mahnwesen sowie rasches Vorgehen beim Zahlungsverzug ist ein weiteres Mittel der Wahl. Dennoch bleibt es nicht aus, dass einzelne Forderungen nicht mit der notwendigen Ernsthaftigkeit beigetrieben werden. Dadurch übertragen immer mehr Unternehmen, Dienstleister, freie Berufe, Vermieter und Privatpersonen das Mandat zur Beitreibung von Forderungen an Inkassounternehmen, Inkassobüros. Durch das Auslagern sowie Übertragen der Forderungen, sinken in der Regel nicht nur die eigenen Personal- und Sachkosten sondern es wird vielmehr dem Debitor/Schuldner klargemacht, dass eine weitere Verschleppung der Zahlung nicht hingenommen wird. Die Ernsthaftigkeit der Forderungsrealisierung ist gesichert.

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