Inkasso


Februar 2012

Faires Inkasso als Prüfsiegel für mehr Transparenz und Offenheit

Seit dem das Prüfsiegel für faires Inkasso auf dem Markt ist haben sich schon zahlreiche Inkassounternehmen und Inkassomandantare darum bemüht die Zertifizierung zu erlangen. Viele Unternehmen sind noch in der Prüfungsphase, müssen sich gedulden. Der Grund hierfür ist klar und deutlich. Nur fair arbeitende Anbieter von Rechtsdienstleistungen können nach umfangreicher Prüfung das begehrte Siegel erhalten. Das Zertifikat ist zeitlich sowie vom Umfang der eventuell auftretenden Beschwerden begrenzt. Die stringente Prüfung und Zulassung ermittelt hier zunächst ob Negativauskünfte bezüglich Gebühren der Art und Weise der Vorgehensweise, der Servicequalität und Transparenz mit den Schuldnern vorliegen. Wird zu überhöhten Gebühren zum Nachteil des Schuldners abgerechnet, sind die Gebühren erklärbar sowie im Rahmen der Schadensminimierungspflicht. Gibt es so genannte Loader-Gebühren d. h. werden hier ohne Einverständnis des Schuldners erweiterte Gebühren berechnet oder ist die Zugrundelegung der Gebühren nachvollziehbar und fair. Auch wird überprüft ob die vom Gläubiger in Auftrag gegebenen Mandate auf Rechtmäßigkeit  überprüft werden also keine Abofallen, Gewinnspiele im Internet, dubiose Rechtsgeschäfte über Anmeldeportale und dergleichen beigetrieben werden. Inkasso ist eben mehr als nur das Versenden von Mahnbriefen, es ist die Lösung für gestörte Zahlungen. Dieses muss täglich mit jedem Schuldner neu erarbeitet werden als verlässlicher Partner der Wirtschaft sowie deren Kunden denn faires Inkasso bedeutet Lösungswege zu erarbeiten, dem Schuldner aus der Situation heraus zu helfen dem Auftraggeber die gestörte Zahlung zuzuführen. Ein faires Inkassounternehmen wird nicht mit Drohungen weiterkommen sondern vielmehr mit dem Erarbeiten von Lösungen. Hand in Hand als Mittler zwischen Gläubiger und Schuldner. (mehr …)

Juli 2011

Forderungsbeitreibung durch Inkassounternehmer

Forderungsbeitreibung durch Inkassounternehmer erfährt eine neue Renaissance. Inzwischen anerkannt, fair und seriös.

Die Auftragslage der deutschen Wirtschaft ist gut bis sehr gut. Wachstum steht auf den Fahnen vieler, in Deutschland tätigen Unternehmen, dem Handwerk, dem Groß- und Einzelhandel, den Dienstleistern sowie allen freien Berufen. Auch die Inkassobranche profitiert von den steigenden Umsatzzahlen. Wurde vor 20 Jahren das Beitreiben von Forderungen mehr kaufmännisch ohne weitere Qualifikation von einzelnen kleinen Inkassounternehmern sowie Unternehmerinnen betrieben so hat sich das Bild gewaltig verändert. Inkassounternehmen bieten heute mehr als nur die Beitreibung von notleidenden Forderungen. Wie das Inkassounternehmen Agens WFI Inkasso mit Sitz in Offenbach am Main, eines der bundesweit führenden Inkassounternehmen im Bereich Forderungsbeitreibung, Wirtschaftsauskünfte, Credit-Management sowie Überwachung von bereits titulierten Forderungen mitteilt ist das Forderungsmanagement komplexer und stringenter geworden. War früher der Schuldner nicht so mobil so ist heute die Adressermittlung ein weiter tragender Posten. Auch die Zahl der benötigten Wirtschaftsauskünfte nimmt ständig zu. Ob Vermieter, Handwerker oder Onlinehändler, alle wollen die getätigten Vertragsabschlüsse sichern, wissen mit wem sie (mehr …)

Juni 2011

Unrechtmäßige Beitreibung von dubiosen Forderungen mit dem Begriff “Inkasso”

Seriöse Inkassounternehmen wehren sich gegen die zunehmende Zahl von unrechtmäßig beizutreibenden Forderungen durch unlautere Geschäftemacher.

Die Zahl der betrügerischen Forderungsbeitreibung nimmt leider nicht ab da hier sehr viel Geld einzunehmen ist, die gesetzlichen Grundlagen einfach nicht ausreichen um diesem Treiben ein Ende zu machen. Bedenkt man, dass ein einfaches Mahnschreiben, tausendfach versendet, mit bis zu 5 Prozent an freiwilligen Zahlern, einen attraktiven  Rückfluss erwarten lässt welcher ein Multi Millionen Geschäft ist. Aber rechnen Sie selbst: 10.000 Adressen gekauft, mit einer Forderungssumme von jeweils bis zu Euro 75,00 ausgestellt, versendet und beim vermeintlichen Schuldner angekommen verspricht hier schon eine Einnahme von Euro 37.500,00.  Sodann ist die Kriegskasse fürs Erste gut gefüllt und es werden nunmehr Einhunderttausend Briefe versendet. Hiervon bezahlen wiederum 5 Prozent. Dies ist dann schon ein Betrag der einem vor Augen führt um welche Beträge es sich hier handelt. 375.000,00 Euro in kürzester Zeit, ohne Rechtsgrundlage, nur mit dem begriff Inkasso vereinnahmt. Seltsam, aber wahr. Wenn man nun weiter geht und die dubiosen Anbieter von Internetseiten auf denen man irgendwann war, seine Daten preisgegeben hat um hier kostenlos für das einen interessierte Gebiet Informationen zu erhalten, Wochen später feststellen muss, dass man in eine vermeintliche Abo-Falle geraten ist, oder einfach hier nur die Daten gesammelt werden um irgendwann unrechtmäßige Forderungen anzumahnen. Ein Zustand der so nicht tragbar ist da zumeist junge und ältere Menschen hier in das Räderwerk der Betrüger gerät.

 

Hier wäre nach Meinung von Thomas Buck, Inhaber von Agens WFI Inkasso in Offenbach am Main, eine gesetzlich Regelung von Nöten denn der Verbraucher muss und sollte hier geschützt werden. Doch wie kann solch ein Schutz aussehen? Die meisten Betrügerischen Forderungen werden von nicht im Rechtsdienstleistungsregister eingetragenen Personen und Unternehmen eingefordert. Doch sind inzwischen auch registrierte Personen und Unternehmen beteiligt. Strafanzeigen, Ermittlungsverfahren durch zahlreiche Staatanwaltschaften sind am laufen. Auch wurde inzwischen eine Person in Untersuchungshaft verbracht, sowie ein Konto mit einem Guthaben von mehr als 150.000,00 Euro beschlagnahmt. Dies zeigt zwar das Ausmaß des kriminellen Treibens, doch schon Morgen kann es erneut zu kriminellen (mehr …)

Mai 2011

Heiße Finanzierungsgeschichte der Kommunalfinanzen in NRW

Haushaltsexperten zwischen Rhein und Weser schlagen wiederholt Alarm. Nach einer Schätzung der beiden Professoren Martin Junkernheinrich und Thomas Lenk könnten Nordrhein-Westfalens Kommunen bis zum Jahr 2020 einen Schuldenberg von 50 Milliarden Euro anhäufen. Diesem muss natürlich entgegengewirkt werden, doch dafür müssten auch die Liquiditätskredite in den nächsten zehn Jahren um die Hälfte reduziert werden. Nur dieses können die Kommunen selbstverständlich nicht selbst stemmen laut Gutachten “Haushaltsausgleich und Schuldenabbau“. Es wird hier, wie in anderen Bundesländern im Zuge der Harz-IV-Reform gehofft, dass sich die Haushalte der Kommunen bessern. Derzeit befinden sich allerdings von den 430 Kommunen in NRW 167 in der Haushaltssicherung: 245 konnten die Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzepts nur vermeiden, indem sie ihr Eigenkapital zum Ausgleich nutzten. Probleme für die Haushalte sind die Sozialausgaben sowie die offenen notleidenden Forderungen welche nicht oder nur unzureichend bearbeitet werden. Der Bürger welcher seinen kommunalen und staatlichen Verbindlichkeiten hier im vollen Umfang nachkommt bezahlt doch im Endeffekt doppelt. Hier ist ein Umdenken sowie ein rasches Handeln der Kämmerer (mehr …)

Mai 2011

Ist Telefoninkasso unlauter oder ein effektives Instrument der Forderungsbeitreibung?

Guten Tag, Agens WFI Inkasso aus Offenbach am Main, spreche ich mit Herrn Maier. So beginnt das Gespräch in den meisten Fällen wenn sich Mitarbeiter des bundesweit tätigen Inkassounternehmens, Agens WFI Inkasso melden. Sinn und Zweck dieses Telefonats ist es, den Kontakt mit dem zuvor angeschriebenen Schuldner mit der Forderung zu konfrontieren, in die Kommunikation mit dem Schuldner zu treten. Da zuvor die Schreiben des Gläubigers sowie die des Rechtsdienstleisters unbeantwortet bzw. ignoriert wurden bleibt in den meisten Fällen nur noch der direkte Weg der Ansprache. In den Telefonaten wird dem Schuldner zunächst einmal die Möglichkeit gegeben zu der Angelegenheit Stellung zu nehmen und den Grund der Nichtbegleichung mitzuteilen. In den aller meisten Gesprächen stellt sich heraus, dass die Forderung längstens bekannt ist jedoch die zur Verfügung stehenden Mittel nicht ausreichen um hier die Forderung auf einmal zu begleichen. Auch stellt sich hierbei heraus, dass der Schuldner nicht böswillig die Zahlung verweigert sondern viel mehr eine Möglichkeit an die Hand bekommen sollte die offene Verbindlichkeit in einem erträglichen Rahmen zurückzuführen. Durch Telefoninkasso erhalten die Inkassoprofis Informationen aus erster Hand. Mit den so gewonnen Daten und Informationen wird noch während des Gespräches entschieden ob die Forderungsbeitreibung, das Inkassoverfahren weitergeführt wird oder die Sache eingestellt wird. Modernes Forderungsmanagement (mehr …)

April 2011

Zusammenarbeit zwischen Inkassounternehmen und der öffentlichen Verwaltung*

Die Präsidentin des Deutschen Städtetags, die Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth, hat am 14. Februar 2011 in einer Pressekonferenz zur Finanzlage der Städte, Landkreise und Gemeinden darauf hingewiesen, dass die Kommunen im Jahr 2010 mit 9,8 Milliarden Euro das bislang größte Defizit in ihren Kassen verzeichnen mussten und dass für dieses Jahr kaum mit einer nennenswerten Verbesserung dieser Situation zu rechnen sei. Dies kommentierte Frau Roth mit der Bemerkung: „ Viele Kommunen liegen auf der Intensivstation.”

Andererseits bestehen bei den Kommunen aber noch ungenutzte Einnahmepotenziale. Nach unseren Schätzungen belaufen sich alleine die nicht bezahlten Forderungen der Kommunen auf einen Betrag von 13 Milliarden Euro. Ein wichtiger Posten hierbei sind unter anderem Unterhaltsvorschussleistungen.

Eine Übersicht über die sogenannten „Rückführungsquoten”, die wir aus dem Bundesfamilienministerium erhalten haben, macht deutlich, wie unterschiedlich erfolgreich die einzelnen Bundesländer hier mit ihrem Forderungsmanagement sind: So sind Bayern und Baden-Württemberg die Spitzenreiter mit Rückführungsquoten von 34 Prozent beziehungsweise 28 Prozent. Das Schlusslicht in dieser Übersicht ist leider Bremen, für das nur eine Rückführungsquote von 12 Prozent verzeichnet ist. Diese Zahlen gelten für das Jahr 2009 – aber wir haben bereits erfahren, dass sich diese Werte auch in 2010 nicht wesentlich verändert haben.

Gerade vor diesem Hintergrund könnte, die Zusammenarbeit mit den Experten im Forderungsmanagement, nämlich mit seriösen und ortsansässigen Inkassounternehmen zu einer Lösung führen, wie dies auch bereits einige Kommunen nutzen. Die rechtlichen Rahmenbedingungen für eine solche Zusammenarbeit sind jedenfalls gegeben.

*Auszug vom Bundesverband Deutscher Inkassounternehmen, Dr. h.c. Petra Roth, Präsidentin des Deutschen Städtetag und sogleich Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main

April 2011

17 Jahre Agens WFI Inkasso, wir feiern Jubiläum in Offenbach

Agens WFI Inkasso feiert 17 jähriges Firmenjubiläum am 01.April 2011 im neuen Hauptsitz, in Offenbach am Main

Am 01.April 1994 wurde damals das Inkassounternehmen Agens Inkasso in Backnang, Rems-Murr-Kreis, gegründet. Die damalige Gründerin und Inhaberin eröffnete seinerzeit ein klassisches Inkassobüro welches sich mit der Beitreibung von Notleidenden Forderungen für die Industrie, Handwerk und Einzelhandel befasste. Im laufe der Jahre wuchs die Mandantenzahl sehr stark an und es mussten Mitarbeiter eingestellt werden. Von Anfang an hatte das Inkassobüro Außendienstmitarbeiter beschäftigt. Die Zeiten waren günstig, die Moral der meisten Schuldner noch weit aus ehrbarer. In den Anfangsjahren war die Beitreibung von Forderungen noch relativ einfach. Es gab noch kein Insolvenzverfahren für Verbraucher und Einzelunternehmer, lediglich für Gesellschaften das ehemalige Konkursverfahren. Durch das stetige Wachstum im Bereich Forderungsbeitreibung, die immer mehr zunehmende Verschuldung von Privathaushalten und kleinst Betrieben, wurde der Bereich Wirtschaftsauskünfte im Jahre 1998 aufgebaut und in das Unternehmen integriert. Zahlreiche Umzüge innerhalb von Backnang waren notwendig um der Platznot (mehr …)

Februar 2011

Der Inkassoaußendienst im Blickfeld des Gläubigers und Schuldners

Wenn einer der bundesweit tätigen Inkasso Außendienstmitarbeiter von Agens WFI Inkasso an der Türe klingelt dann ist zuvor schon einiges an Schriftverkehr mit dem Schuldner gewesen. Auf die zahlreiche Post kam in der Regel keine Antwort oder Stellungnahme oder es geht hier um sehr viel Geld und die Gefahr eines großen wirtschaftlichen Verlustes ist enorm. Wenn der Inkassomitarbeiter zweimal klingelt so ist die Forderungssache ab jetzt ernst zu nehmen. Nicht, dass hier der Eindruck entsteht, dass mit ungesetzlichen Methoden oder Gewalt vorgegangen wird, vielmehr sucht der Mitarbeiter das Gespräch mit dem Schuldner. (mehr …)

Februar 2011

Wirtschaftsauskünfte sind inzwischen für alle Gläubiger ein wichtiges Werkzeug

Wirtschaftsauskünfte sind inzwischen für alle Gläubiger ein wichtiges Werkzeug im Credit-Mangement. Ob Dienstleistungen oder Warenkredit, neuer Mieter oder Geschäftspartner, es gibt inzwischen keinen Bereich mehr in dem darauf verzichtet werden kann.

Seit mehr als 16 Jahren ist das Inkasso Unternehmen, Inkasso Agens WFI, mit Sitz in Offenbach, mit Wirtschaftsauskünften für zahlreiche Unternehmen tätig. Die Zunahme von Anfragen nimmt stetig zu. Haben die Unternehmen Anfang der 90er Jahre noch an das Gute im Menschen geglaubt, wurde viel Geld verbrannt. Auch der Gang zum Anwalt war seinerzeit alles andere als befriedigend. (mehr …)

Dezember 2010

Verjährung

So bitter es für alle ist, deren berechtigte Forderungen aus den vergangenen Jahren noch nicht beglichen wurden: Kümmern sie sich nicht rechtzeitig um die Angelegenheit, dann kann es am Neujahrstag 2011 zu spät sein. Denn mit dem Sylvesterfeuerwerk lösen sich auch viele Ansprüche in Luft auf. Nun gibt es ja nicht nur Leute, die Rechnungen zu begleichen haben. Bis Sylvester 2010 kann es sich durchaus lohnen, noch offene Forderungen durchzuforsten. Zum Jahresschluss kann man dafür sorgen, dass zumindest die Verjährung „unterbrochen“ wird – zum Beispiel dadurch, dass der Schuldner die Forderung jetzt schriftlich anerkennt. Die Folge daraus ist: Die Verjährungsfrist beginnt erneut, läuft also nicht zum Ende des Jahres 2010 ab. (mehr …)

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